Rapsöl unangefochten die Nummer 1

Insgesamt 74,4 Mio. Liter* Rapsöl fanden 2012 ihren Weg in die Einkaufswagen privater Haushalte. Damit ist das Pflanzenöl aus Rapssaat mit einem Marktanteil von 38,7 Prozent deutlicher Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala. Auf Position zwei folgt Sonnenblumenöl mit 31,0 Prozent. Dies entspricht einer Menge von 59,7 Mio. Litern. Auf dem dritten Platz liegt Olivenöl mit einem Marktanteil von 17,9 Prozent (34,4 Mio. Liter). Insgesamt konsumierten die deutschen Verbraucher 192,3 Mio. Liter Speiseöl.

Erhältlich ist Rapsöl in zwei verschiedenen Varianten. Welche zum Zuge kommt, hängt vom eigenen Geschmack und der Frage ab, was zubereitet werden soll. Rund 89 Prozent des eingekauften Rapsöls sind so genannte Raffinate. Raffiniertes Rapsöl ist geschmacks- und geruchsneutral und lässt dem Aroma der frischen Zutaten den Vortritt. Der hellgelbe Alleskönner ist hitzestabil bis 180 °C und absolviert alle Küchendisziplinen mit Bravour: Kochen, Backen, Dünsten, Braten und Frittieren.

Favoriten für Salate sind kaltgepresste Rapsöle mit einem Marktanteil von circa 11 Prozent. Sie sind die Spezialisten für die kalte Küche und verfeinern mit ihrem Nussgeschmack Dips, Pestos, Majonäsen und Salatdressings.

Auf die Fettsäuren kommt es an

In Anspruch nehmen kann Rapsöl die Empfehlungen unabhängiger Organisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE). Sie haben ihre Ursache in der speziellen Zusammensetzung von Rapsöl.

So verfügt Rapsöl über einen hohen Gehalt Omega-3-Fettsäuren in Form der alpha-Linolensäure. Diese mehrfach ungesättigte Fettsäure ist nicht nur lebensnotwendig, da der Körper sie nicht selbst produzieren kann, sondern alpha-Linolensäure trägt auch dazu bei, einen normalen Blutcholesterinspiegel aufrechtzuerhalten.

Darüber hinaus weist Rapsöl einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren auf. Sie tragen ebenfalls zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutcholesterinspiegels bei, wenn sie gesättigte Fettsäuren in der Ernährung ersetzen.

(* Quelle: AMI-Analyse auf Basis GfK-Haushaltspanel)

Wurstsortiment mit Omega-3-Fettsäuren

In Deutschland wird zu wenig Fisch gegessen – das belegen viele Studien jedes Jahr erneut. Eine folgenreiche Entwicklung, denn insbesondere die hochwertigen und gesunden Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA kommen hauptsächlich in fettreichen Meeresfischen vor. Beide Fettsäuren müssen dem menschlichen Körper zwingend über die Nahrungsaufnahme zugeführt werden, da er diese nicht selbst herstellen kann. In Zusammenarbeit mit EDEKA ist es dem Fraunhofer Institut IVV jetzt erstmals gelungen, ein neues Verfahren zu entwickeln, das die Anreicherung von Wurstprodukten mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren ermöglicht. So können die Fettsäuren zukünftig statt nur über Fisch auch über den Verzehr von Wurst aufgenommen werden. Die innovative Produktreihe wird in den EDEKA-eigenen Fleischwerken produziert und ist ab sofort in Aufschnitt- und Wurstvariationen exklusiv in allen EDEKA Märkten erhältlich.

Ein aktuelles Thema: Unterversorgung mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren

Laut DGE Ernährungsbericht 2012 essen Erwachsene deutlich weniger Fisch als empfohlen: Frauen unterschreiten mit 105 g die empfohlene Wochenmenge von 150 g bis 220 g um ein weites. Männer mit einem durchschnittlichen Konsum von 133 g und Jugendliche mit ca. 40 g ebenfalls. Bislang konnten die besonders wertvollen DHA- und EPA-Fettsäuren jedoch hauptsächlich über den Verzehr von fettreichem Fisch wie z.B. Makrele, Hering oder Lachs aufgenommen werden – weshalb von einer Unterversorgung mit den wichtigen Fettsäuren ausgegangen werden kann. Die Omega-3-Fettsäuren DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure) sind essentielle, lebensnotwendige Stoffe, die vom Körper nicht selbst hergestellt werden können und deshalb mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie gelten als äußerst gesund: Bei einer Aufnahme von 250 mg pro Tag tragen DHA/EPA im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung sowie einer gesunden Lebensweise zu einer normalen Herzfunktion bei.

Ein echter Erfolg: EDEKA und Fraunhofer entwickeln Wurst mit Omega-3-Fettsäuren

Gemeinsam mit EDEKA hat das Fraunhofer Institut IVV in München ein neues Verfahren entwickelt, das es erstmals ermöglicht, Wurstprodukte mit den wertvollen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA anzureichern. „Mit der neuen Omega-3-Wurst bringt EDEKA eine echte Innovation auf den Markt“, so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA Zentrale. Für die neue Produktreihe werden aus dem Ausgangsmaterial Fischöl die langkettigen DHA- und EPA-Fettsäuren herausgefiltert und daraus ein sogenanntes Ethylester hergestellt. In diesem Ethylester liegt der Anteil an mehrfach ungesättigten DHA- und EPA-Fettsäuren bei über 90 Prozent – verglichen mit nur 30 Prozent im Ausgangsprodukt Fischöl. Der Ethylester wird mit Rapsöl, Wasser und Pflanzenprotein zu einer Emulsion verarbeitet und in die Wurst eingearbeitet. „Die Herausforderung lag insbesondere darin, die Omega-3-Fettsäuren vor Oxidation durch Luftsauerstoff zu schützen, damit verhindert wird, dass ein unangenehmer Fischgeruch entsteht“, erklärt Peter Eisner, Leiter Verfahrensentwicklung Lebensmittel beim Fraunhofer Institut IVV.

Ab sofort zu kaufen: EDEKA bringt neue Omega-3-Wurst exklusiv in die Kühlregale

Mit der neuen Omega-3-Produktreihe serviert EDEKA beliebte Wurst- und Aufschnitt-Klassiker und bietet Verbrauchern eine neue Möglichkeit, ihren Körper mit den besonders hochwertigen Omega-3-Fettsäuren zu versorgen. In den EDEKA-Märkten können Konsumenten zwischen den geschmackvollen Aufschnitt-Sorten Lyoner, Paprika-Lyoner, Bierschinken, Bayerischer Leberkäse in dünnen Scheiben sowie Gourmet-Trio wählen. Ergänzt wird das Sortiment durch die Convenience-Artikel Wiener, Münchner Weißwurst, Bratwurst und Bayerischer Leberkäse (dicke Scheiben). „Die neuen Omega-3-Produkte unterstreichen die Ernährungs- und Genusskompetenz von EDEKA. Gleichzeitig zeigt die Kooperation mit dem Fraunhofer Institut IVV, dass EDEKA ein wichtiger Innovationstreiber im deutschen Lebensmittelhandel ist“, so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA Zentrale. Produziert werden die Omega-3-Wurstneuheiten in den EDEKA-eigenen Fleischwerken.

Gemeinsamer Genuss beim Essen ist Trumpf

PARSHIP Umfrage zeigt, welche Essgewohnheiten ankommen: Gemeinsamer Genuss beim Essen ist Trumpf, Veganer und Fast-Food-Junkies haben schlechte Chancen bei der Partnersuche.

Deutsche Singles halten nichts von strengem Kalorienzählen und Schlemm-Verbot: 38 Prozent würden bei einem künftigen Partner gern ein paar Kilos mehr in Kauf nehmen, anstatt auf leckeres Essen zu zweit verzichten zu müssen. Dies hat eine aktuelle Umfrage von PARSHIP (www.parship.de), Europas führender Online-Partneragentur, zum „Internationalen Anti-Diät-Tag“ am 6. Mai unter rund 2.500 Singles ergeben. Demnach kommt für jeden Dritten eine Beziehung zu einer Frau oder einem Mann auf Dauer-Diät gar nicht erst in Frage. Besonders Frauen schauen ihrem Mr. Right nicht so genau auf Teller und Hüften – möchten aber auch selbst ohne Reue zuschlagen können (38 Prozent). Gerade für sie könnte es allerdings schwer werden: Fast jeder dritte Mann wünscht sich eine schlanke Partnerin und würde seine Liebste dafür im Zweifel auch auf Diät setzen.

Nur Gemüse oder nur Burger?

Komplizierte Einschränkungen oder einseitige Vorlieben beim Essen erschweren die Partnersuche, wie die Umfrage zeigt. Am wenigsten können sich Männer dabei für eine Beziehung zu einer Veganerin erwärmen (32 Prozent). Für den Großteil der Frauen ist hingegen ein Burger-mit-Pommes-Gourmet an ihrer Seite die unappetitlichste Vorstellung (40 Prozent). Immerhin knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer zeigt sich tolerant und stellt keine Essens-Vorliebe an den Pranger.

Das mögen deutsche Singles auf dem eigenen Teller

Die Befragten selbst stufen sich vorrangig als „Allesesser“ ein (Männer: 55 Prozent, Frauen: 39 Prozent) oder legen Wert auf gesunde Bio-Lebensmittel (Männer: 27 Prozent, Frauen: 48 Prozent). Übrigens: Ganz von der Hand weisen lässt sich das Klischee des Steak-liebenden Mannes nicht. Zehn Prozent bekennen sich als „Fleischesser durch und durch“, bei den Frauen sind es nur magere zwei Prozent.

Das Ranking im Überblick

Frage: Die Ernährung spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle im Leben – und damit unweigerlich auch im Alltag des Partners. Welche(r) Ernährungstyp(en) wäre(n) für Sie als potenzieller Partner inakzeptabel? Sie können bis zu drei Typen auswählen.

– Fast-Food-Junkie (Gesamt 35 %, Männer 28 %, Frauen 40 %)
– Dauer-Diät-Halter (Gesamt 33 %, Männer 28 %, Frauen 37 %)
– Veganer (Gesamt 31 %, Männer 32 %, Frauen 30 %)
– „Allesesser“ (Gesamt 14 %, Männer 17 %, Frauen 12 %)
– „Eingefleischte“ Fleischesser (Gesamt 12 %, Männer 11 %, Frauen
12 %)
– Bio-Qualität-Verfechter (Gesamt 11 %, Männer 11 %, Frauen 11 %)
– Vegetarier (Gesamt 11 %, Männer 12 %, Frauen 10 %)
– Keine, ich bin tolerant und für alles offen (Gesamt 29 %, Männer
31 %, Frauen 27 %)

n= 2.739 Singles

Über die Studie

Für die Studie hat PARSHIP 2.739 weibliche und männliche Singles zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Online-Erhebung fand im April 2013 statt.

Brauereien in Deutschland

1339 Brauereien haben 2012 in Deutschland über 5000 verschiedene Biersorten hergestellt. Mit 622 Brauereien beherbergt Bayern mit Abstand die meisten Betriebe. Es folgen Baden-Württemberg (185 Brauereien) und Nordrhein-Westfalen (138 Brauereien). Die Anzahl der Brauereien ist in den vergangenen fünf Jahren sogar leicht gestiegen: Seit 2008 sind elf neue Brauereien dazugekommen. Im selben Zeitraum ist der Bierkonsum der Verbraucher in Deutschland jedoch zurückgegangen. Trank im Schnitt jeder Deutsche im Jahr 2008 noch über 111 Liter Bier im Jahr, waren es 2012 noch rund 105 Liter.

Deutsches Bier wird seit fast 500 Jahren nach dem weltweit bekannten Reinheitsgebot hergestellt, das der bayerische Herzog Heinrich IV. am 23. April 1516 in Ingolstadt erlassen hatte. An diesem Tag feiern deshalb Brauereien alljährlich auch den „Tag des Bieres“.