Coca-Cola startet Online-Magazin „Journey“

Coca-Cola Deutschland hat ein eigenes Online-Magazin unter dem Namen „Journey“ (www.coca-cola-deutschland.de) gestartet. Das Online-Magazin, das auf Deutsch produziert wird, ersetzt die bisherige Corporate Website. Vorbild ist die Ende 2012 neu gestaltete Homepage der The Coca-Cola Company, Atlanta. Deutschland ist das erste Land, das „Journey“ nach den USA weiterführt. Weitere Länder sollen folgen.

Konzept und Inhalte

Das neue Magazin umfasst die Rubriken Unternehmen, Marken, Gesellschaft, Entertainment, Happiness und Mythos. Unabhängige Experten steuern als Gastautoren Meinungsbeiträge bei. Von einem Autorenteam speziell für Deutschland geschriebene Artikel und Serien runden das Konzept ab.

Zu den wiederkehrenden Elementen gehören etwa das „Blogoskop“, eine Serie, bei der sich alles um Blogs aus den Themenfeldern Lifestyle, Sport und digitale Entwicklungen dreht. Bei „7 Fragen zur Lebensfreude“ erzählen Prominente und Menschen aus dem täglichen Leben, was sie optimistisch stimmt. Das Portal bietet aber auch Vertrautes von der bisherigen Corporate Website. Informationen zu Karrieremöglichkeiten bei Coca-Cola werden ebenso zu finden sein wie der Newsroom für Journalistinnen und Journalisten mit Produktinformationen, Fakten zu Unternehmens- und Markenaktivitäten sowie Bilder, Videos und Audiobeiträge.

„Die Inhalte von „Journey“ sind unterhaltsam, informativ und diskutierbar“, so Patrick Kammerer, Director Public Affairs and Communications bei Coca-Cola Deutschland. „Wir möchten die Nutzer inspirieren, mit uns und untereinander zu diskutieren und die Themen in den sozialen Medien zu teilen.“

„Journey“ gibt den Nutzern eine schnelle Orientierung durch Hinweise auf die am meisten gelesenen und diskutierten Artikel. Kommentar- und Share-Funktionen ermöglichen es, die Beiträge in sozialen Netzwerken unkompliziert weiterzuleiten. Des Weiteren bündelt Journey die Social Media-Aktivitäten der verschiedenen Marken des Hauses Coca-Cola auf einer Plattform.

Vorreiter in digitaler Kommunikation

Die The Coca-Cola Company startete „Journey“ im November letzten Jahres http://www.coca-colacompany.com) und verzeichnete innerhalb weniger Monate mehrere Millionen Besucher auf der neuen Seite. Coca-Cola Deutschland hatte im Februar 2010 als erstes Unternehmen in Deutschland seinen Pressebereich durch einen Social Media Newsroom ersetzt und dafür den Econ-Award erhalten.

Bundesbürger wünschen sich im Restaurant Trinkwasser aus der Leitung

Ob als begleitendes Getränk zum Kaffee oder zum Wein oder einfach nur, um den ersten großen Durst zu stillen – ein Glas kühles Trinkwasser aus der Leitung ist ein erfrischender Genuss. Auf den Getränkekarten der Restaurants ist das Trinkwasser bisher nur selten vertreten, doch sollten die Gäste sich nicht scheuen, immer öfter danach zu fragen. Denn mit einer solchen Bitte stehen sie keineswegs alleine da, wie eine TNS Emnid-Umfrage im Auftrag des Forum Trinkwasser unter mehr als 1.000 Bundesbürgern herausfand. Demnach wünscht sich die Mehrheit einen solchen Service: 76 Prozent fänden das Angebot von Trinkwasser im Restaurant sehr gut und sähen dies als sympathischen Service. Auch für die Gastronomie verspricht dieses Angebot einerseits Imagegewinn durch den zusätzlichen Service und hilft andererseits, Kunden zu binden.

Ein Grund, um wiederzukommen

Geht dieser Wunsch zulasten des Restaurants? Die Befürchtung der Gastronomen: Wer Wasser aus dem Hahn bestellt, konsumiert gleichzeitig weniger andere Getränke. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Umfrage: Die große Mehrheit (76 Prozent) würde nicht weniger andere Getränke konsumieren, wenn ihnen Trinkwasser angeboten wird. Warum also nicht Trinkwasser wie ein Korb Brot vor dem Essen zu einer Selbstverständlichkeit machen? Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) wäre ein kostenfreier Trinkwasserservice sogar sicher beziehungsweise vielleicht ein Grund, das Restaurant öfter zu besuchen.

Zum vernünftigen Preis

Trinkwasser kostenlos anbieten? Dann wäre der Gastronom gezwungen, diesen Service an anderer Stelle auf die Preise aufzuschlagen. „Zum einen ist das Wasser aus der Leitung nicht kostenfrei, zum anderen stellen die Anschaffung zusätzlicher Karaffen, deren Reinigung und der Serviceaufwand Kostenfaktoren dar“, meint Dr. Helmut Eiteneyer, Vorsitzender des Forum Trinkwasser. „Deshalb plädieren wir für einen Beitrag in vernünftigem Maße für eine Karaffe Trinkwasser.“ Die Umfrage zeigt: 39 Prozent der Befragten wären zwar bereit, 50 Cent bis einen Euro pro Liter für Trinkwasser aus der Leitung zu zahlen. 52 Prozent hingegen hätten es lieber gratis. „Um möglichen Einwänden vorzubeugen, sollte das Angebot auch in der Getränkekarte oder einer Information ausgewiesen sein und das Servicepersonal die Begründung parat haben“, so Eiteneyer weiter. „Die Gäste werden den Trinkwasserservice zu schätzen wissen und das Restaurant kann Sympathien gewinnen.“

Die Bar des Jahres

Großer Erfolg für die Jimmy´s Bar im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt. Nachdem man dort bereits im vergangenen Jahr den 60.Geburtstag feiern konnte, wurde die Bar jetzt mit dem „Glenfiddich Award für Barkultur 2012“ ausgezeichnet und damit zur Bar des Jahres 2012 gewählt. Für die Jury war vor allem wichtig „eine Kehrtwende zurück zu den Basics der Barkultur“ verankert zu wissen. So überzeugten vor allem die Philosophie und die Charakterfestigkeit des Jimmy’s und natürlich, dass dort seit Jahren sowohl Bar- als auch Trinkkultur auf hohem und beständigem Niveau zelebriert wird. Der Award, eine der begehrtesten Auszeichnungen der Bar Szene, wird jährlich verliehen. Für ihn waren nach einer Ausscheidungsrunde zehn weitere Bars in Deutschland nominiert.

„Jimmy´s“ ist längst ein Klassiker der deutschen Barszene und Barchef Andrès Amador verkörpert Barkultur in Persona. Mit seinem sicheren Gefühl für höchste Ansprüche hat er die Bar in 37 Jahren weit über europäische Grenzen hinaus bekannt gemacht. „Diese Bar“, so Amador, „ist ein Platz für stilvolle Entspannung, und die Gäste sollen ihren Aufenthalt als ein Ereignis wahrnehmen.“

Das Interieur der Bar ist zeitlos, und das Ambiente wird von gemütlichen Ledersesseln und gekalkter Eiche bestimmt. Das Team kennt die Vorlieben der Stammgäste aus dem Effeff. Mehr als 40 Prozent der gemixten Cocktails stehen nicht auf der Karte, denn sie werden individuell auf den Geschmack der Gäste zugeschnitten. Und auch manche Spirituosenrarität wird dort auf Empfehlung angeboten. Die Bar unweit der Frankfurter Messe taugt nicht als Sammelbecken für trendsüchtiges Partyvolk, das nach einer Saison zur nächsten Adresse weiterzieht. „Das Jimmy`s ist ein Ort“, so Amador, „der anders ist, als alle anderen.“ Kurz: Eine Bar mit Charakter.

Für den „Glenfiddich Award für Barkultur 2012“ wurden neben dem Preisträger folgende Bars nominiert: DaCaio, Hamburg; Ellington, Düsseldorf; Goldene Bar, München; Harry’s New York Bar, Frankfurt; Roomers, Frankfurt; Schuhmann’s, München; Spirits, Köln; The Curtain Club, Berlin; Twist Bar, Dresden.

Stärkere Fleischkontrollen

Der Halal-Tiefkühlfleischspezialist Mekkafood (www.mekkafood.com) begrüßt, anlässlich des aktuellen Pferdefleischskandals, die Beantragung einer parteiübergreifenden Dringlichkeitsdebatte in den Niederlanden und wünscht sich ein entsprechendes Handeln auch von der deutschen Politik. „Die Diskussion ist längst überfällig. Allerdings darf dies nur ein erster Schritt sein, der schnell zu transparenten Ergebnissen und vor allem Gesetzen führen muss“, kommentiert Mekkafood Geschäftsführer Wouter van Eeuwijk die Geschehnisse.

Zudem erneuert Mekkafood seine Forderung nach internationalen Standards bei der Fleischproduktion: „Das Europäische Parlament muss endlich konsequent handeln: Es reicht nicht, stets nur zu reagieren und Rückrufaktionen ins Leben zu rufen. Nun gilt es selbst aktiv zur werden und Probleme zu lösen. In einem globalisierten Lebensmittel- und einheitlichem, grenzfreien EU-Binnenmarkt nützen nationale Gesetzgebungen wenig. Wir brauchen endlich bindende Qualitätsgrundlagen sowie Strafkataloge“, so Eeuwijk.

Mekkafood erhielt zu keinem Zeitpunkt Fleischlieferungen von einem der aktuell unter Verdacht stehenden Betriebe und ist somit nicht von der aktuellen Rückrufaktion betroffen. „Entgegen zu manch anderem versprechen wir nicht nur, sondern garantieren die 100-prozentige Reinheit unserer Produkte, die ausschließlich aus Rind-, Lamm- und Geflügelfleisch bestehen“, erklärt Eeuwijk.

Mekkafood garantiert dabei laborgeprüfte Standards, die weit über aktuelle Gesetzgebungen hinausgehen: „Unsere Qualitätskontrollen gehen aufgrund der Halal-Produktion über Bio-Richtlinien hinaus. Zudem wird unser Fleisch regelmäßig durch unabhängige Kontrolleure zertifiziert und ist somit frei von Pferdefleisch.“, so Eeuwijk. Dies bestätigte vor kurzem auch das Dr. Berns-Laboratorium (www.drberns.de) nach Probentests bei Mekkafood.

Servicestudie Weinhändler

Ein Glas Rotwein für den Feierabend oder ein edler Tropfen zum selbstgekochten Drei-Gänge-Menü – Weinhandlungen versprechen ihren Kunden ein breites Angebot und eine individuelle Beratung. Doch wie kompetent und freundlich beraten die Händler tatsächlich und wie vielfältig ist ihr Sortiment? Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte sieben überregionale Weinhandels-Filialisten im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv.

Die Serviceleistung der Weinhandlungen fiel insgesamt gut aus. Zu den Stärken der Branche zählten freundliche und motivierte Mitarbeiter, die sich Zeit für ihre Kunden nahmen. Allerdings waren die Beratungen nicht immer individuell und kompetent genug. Jeder dritte Verkäufer fragte zum Beispiel nicht nach Preisvorstellungen. Genauso oft wurde nur ein Wein empfohlen, und der Berater nannte keine Alternativen. Die Weinempfehlung kostenlos zu probieren, wurde noch nicht einmal der Hälfte der Testkunden aktiv angeboten. „Zum Teil erwiesen sich auch die Fachkenntnisse des Personals als schwach“, ergänzt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts. „Fragen zum Korkgeschmack bereiteten manchmal Schwierigkeiten. Auch die gesetzlichen Anforderungen an Bioweine waren nicht jedem Verkäufer geläufig.“

Einen Pluspunkt der Branche stellte dagegen das Weinsortiment dar. „Die meisten Filialen boten eine üppige Auswahl an Weinen unterschiedlichster Rebsorten und aus verschiedenen Regionen. Auch Weinzubehör wie Korkenzieher, Gläser oder Bücher gehörten meistens zum Sortiment“, so Serviceexpertin Möller. Darüber hinaus überzeugten die Fachhändler mit ansprechend gestalteten Filialen und einer angenehmen Atmosphäre.

Als Testsieger und damit „Bester Weinhändler 2013“ ging Barrique aus der Untersuchung hervor. In den Filialen gab es eine große Auswahl an Weinen und Zubehör wie Gläser und Karaffen. Die Mitarbeiter waren besonders motiviert und hilfsbereit. Den zweiten Rang belegte Rindchen’s Weinkontor mit einer sehr guten Serviceleistung, ausführlicher Beratung und Zusatzangeboten wie Weinseminaren. Mövenpick Weinkeller wurde Dritter. Ansprechend gestaltete Filialen und freundliche Mitarbeiter überzeugten ebenso wie ein breites Weinangebot.

Jedes der sieben Unternehmen wurde zehnmal von Testern in verschiedenen Städten und Filialen verdeckt besucht, somit flossen 70 Servicekontakte in die Analyse ein. Die Studie erfasste unter anderem das Erscheinungsbild der Weinhandlungen, die Öffnungszeiten, das Angebot sowie die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter.

Königliches Gemüse bei Mercure

Knackig frisch und gesund geht es in die neue Spargelsaison: Ob klassisch mit Schnitzel, Pommes und Sauce hollandaise, innovativ mit Lachsforelle und Orangen- Basilikumpesto oder exotisch mit Zanderfilet, Flusskrebsen und Grapefruitsalat. Mit diesen Rezeptvariationen bietet die Marke Mercure seinen Gästen ein einzigartiges Erlebnis, das lokale Spezialitäten mit erfrischender Vielfalt verbindet. Der Erfolg spricht für sich: Im letzten Jahr bereiteten die Köche von Mercure ganze 4.000 Kilo Spargel zu.

Die passenden Weine runden die Spargelgerichte jeweils kulinarisch ab. Mercure bietet seit mittlerweile 30 Jahren die Weinkarte der Grands Vins Mercure an. Diese exklusive Auswahl regionaler Spitzenweine ist ein Identitätsmerkmal der Marke geworden und genießt die Anerkennung der gesamten Weinbranche. Der besondere Vorteil für die Mitglieder des Accor eigenen Kundenbindungsprogamms Le Club Accorhotels ist, dass sie zu jedem Gericht ein kostenfreies Glas passenden Grands Vins Mercure erhalten.

Einzigartiges Restaurationskonzept

„Wir freuen uns jedes Jahr wieder auf die Spargelsaison, die optimal zu unserer Marke Mercure passt. Die Verbindung zwischen hochwertigen lokalen Produkten mit neuen Nuancen der internationalen Küche macht uns zu einer einzigartigen „glokalen“ Marke, die Ihren Gästen erfrischende Vielfalt mit lokaler Verwurzelung bietet“, so Volkmar Pfaff, Geschäftsführer Accor Hospitality Germany GmbH und Senior Vice President Mercure & MGallery Central Europe. Die Mercure Speisekarten überzeugen mit regionaltypischen Spezialitäten, ergänzt durch korrespondierende Weinempfehlungen aus der Grands Vins-Selektion. Unter dem Motto „regional, frisch, bodenständig“ werden täglich neue Rezepte kreiert, die dem Gast eine kulinarische Abwechslung, Genuss und Qualität bieten. Mercure gibt – als leidenschaftlicher Gastgeber mit Verpflichtung zu höchster Qualität – mit dem Slogan „the best place to eat“ ein Versprechen ab, das jedes Haus deutschlandweit erfüllt.

Die Mercure Spargelaktion läuft vom 22. April bis zum 20. Mai 2013.

Deutscher Kaffeemarkt 2012

Der Kaffeekonsum ist im vergangenen Jahr auf hohem Niveau stabil geblieben. 149 Liter Kaffee hat jeder Deutsche im Durchschnitt im Jahr 2012 getrunken und damit deutlich mehr Kaffee als Wasser oder Bier konsumiert. „Deutschland ist ein Kaffeeland. Kaffee ist das meist getrunkene Getränk in der Bundesrepublik“, so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer vom Deutschen Kaffeeverband in Hamburg. Dabei legen die Deutschen vermehrt Wert auf eine unkomplizierte und schnelle Zubereitung sowie auf Frische und Qualität. Ganze Kaffeebohnen, die vor der Zubereitung frisch gemahlen werden, liegen im Trend: Das Segment legte im Jahr 2012 zwölf Prozent zu. Der Konsum von Kaffeekapseln ist im vergangenen Jahr um 16 Prozent gestiegen. Löslicher Kaffee erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit und konnte im vergangenen Jahr erneut ein leichtes Plus von 1,2 Prozent verzeichnen.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 in Deutschland 402.000 Tonnen Röstkaffee und 12.800 Tonnen purer löslicher Kaffee konsumiert.

Kaffeekapseln weiterhin im Trend

„Viele Konsumenten achten auf eine unkomplizierte Zubereitung von qualitativ hochwertigem Kaffee. Gerade Single-Haushalte, Gelegenheitskaffeetrinker und Lifestyle-Konsumenten kaufen daher verstärkt Kaffee in Einzelportionen“, sagt Holger Preibisch. Vor allem der Markt für Kapseln ist erneut gewachsen und lag 2012 bei 10.000 Tonnen und damit 16 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Konsum von Pads ist um 2,6 Prozent auf 31.800 Tonnen gestiegen. „Nachdem in den letzten Jahren Pads deutlich gewachsen sind, erfreut sich jetzt das Kapselsegment deutlicher Steigungsraten. Es scheint, dass Kapseln ein Lifestyle-Gefühl vermitteln“, so Preibisch.

Immer mehr Konsumenten mahlen die Kaffeebohnen frisch

Für die Zubereitung von Kaffee und Kaffeespezialitäten wie Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato setzen viele Kaffeegenießer auf ganze Bohnen. Preibisch: „Vollautomaten, die mit ganzen Bohnen gefüllt werden und diese frisch mahlen, sind stark im Trend. So lassen sich auf Knopfdruck Kaffeespezialitäten zaubern, die die meisten nur aus der besseren Gastronomie kennen.“ Das Segment lag im vergangenen Jahr bei einem Volumen von 66.100 Tonnen. Dies entspricht einem Wachstum von 7.100 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr.

Konsum von purem löslichen Kaffee steigt kontinuierlich

Wie bereits in den Vorjahren konnte der Konsum von purem löslichen Kaffee um gut 1,2 Prozent auf 12.800 Tonnen zulegen. Im Bereich der löslichen Kaffeegetränke sind Einzelportionen-Mixes mit Kaffee, Milchpulver und Zucker, so genannte „X in 1“, das am meisten wachsende Segment: Allein im vergangenen Jahr wuchs der Konsum um 25 Prozent auf 3.000 Tonnen.

Zertifizierte Produkte legen zu Im Jahr 2012 erhöhte sich der Anteil nachhaltig zertifizierter Kaffees am Gesamtmarkt erneut und lag nach Schätzungen des Deutschen Kaffeeverbandes bei vier Prozent. „Seit etwa zehn Jahren steigt das Angebot an nachhaltigen Kaffees deutlich. Ob an Tankstellen, im Discount-Supermarkt oder in der gehobenen Gastronomie – nachhaltiger Kaffee wird zunehmend präsenter und erreicht immer größere Bevölkerungsteile. Konnte früher die Nachfrage nach zertifizierten Kaffees nur mühsam gestillt werden, so hat heutzutage jeder Konsument die Möglichkeit, sich aus einem großen Angebot zwischen nachhaltigen und konventionellen Produkten zu entscheiden“, so Preibisch.

Verschiebung im Röstkaffeemarkt

Laut Verbandsgeschäftsführer Preibisch verändern sich die Segmente innerhalb des deutschen Kaffeemarktes: Auch wenn der Anteil des Filterkaffees am Gesamtmarkt rückläufig ist, so sei dieser mit 294.100 Tonnen weiterhin der Klassiker der Kaffeezubereitung in deutschen Küchen und Büros. Zugleich würden immer mehr Filterkaffeekonsumenten ihren Kaffee aus Vollautomaten oder Kapsel-/Padmaschinen zubereiten. „Im Ergebnis erleben wir eine deutliche Veränderung der Kaffeesegmente, hin zu ‚Espresso und Co‘ sowie zur einfachen Zubereitung. Die getrunkene Menge Kaffee ist dabei jedoch auf sehr hohem Niveau stabil. Wir Deutschen trinken 30 Prozent mehr als die EU-Bürger im Durchschnitt. Wir trinken sogar pro Kopf gerechnet mehr Kaffee als die Italiener“, so Preibisch.

Der Deutsche Kaffeemarkt ist der drittgrößte der Welt. Lediglich in den USA und in Brasilien wird mehr Kaffee verkauft als in Deutschland.

Rapsöl erobert Deutschlands Küchen

Das Lieblings-Speiseöl der Deutschen ist Rapsöl. Wie die Union zur Förderung von Öl und Proteinpflanzen e. V. berichtet, ist das am weitesten verbreitete heimische Speiseöl mit einem Marktanteil von 37,7 Prozent auch das beliebteste Pflanzenöl in Deutschland. Die Kochen & Genießen-Redaktion von ellvia berichtet und verrät welche weiteren Speiseöl-Produkte sich in Deutschlands Küchen einer großen Beliebtheit erfreuen:

Insgesamt fanden im Jahr 2011 65,6 Millionen Liter Rapsöl ihren Weg in die Küchen der Privathaushalte. Der Anteil der kaltgepressten Rapsöl-Erzeugnisse liegt bei einem Anteil von elf Prozent. Natives Rapsöl eignet insbesondere für die Zubereitung von Salaten. Es ist leicht an seiner honiggelben Farbe und einem leichten Nussgeschmack zu erkennen. Die übrigen 89 Prozent der hierzulande verkauften Rapsöl-Erzeugnisse sind Raffinate. Diese haben den Vorteil, dass sie geruchs- und geschmacksneutral sind. Außerdem sind sie hitzebeständiger und in der Regel etwas billiger als natives Rapsöl. Das liegt daran, dass sich botanisch gesehen nicht alle Rapsölsaaten dafür eignen, als natives Rapsöl verarbeitet zu werden. Unter Raffination werden bei der Aufbereitung von Speiseöl Prozessschritte verstanden, die der Entfernung von nicht erwünschten Begleitstoffen dienen. Wegen seiner Hitzebeständigkeit eignet sich raffiniertes Rapsöl besser zum Braten und Backen.

Die Vorteile von Rapsöl
Rapsöl ist besonders gesund und in der Küche vielfälgtig einsetzbar. Außerdem ist es wegen seiner Fettzusammensetzung empfehlenswert. Hinsichtlich seines Gehalts an einfach ungesättigten Fettsäuren ist es mit Olivenöl vergleichbar. Diese können den Cholesterin-Spiegel senken. Ein weiterer Vorteil liegt in seinem günstigen Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren. Außerdem hat es einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und es ist reich an Vitamin E sowie Carotinoiden. Omega-3-Fettsäuren wirken gefäßerweiternd und hemmen die Blutgerinnung. Sie können sich somit günstig auf das Herz und den Kreislauf auswirken.

Weitere beliebte Speiseöle
Mit einem Marktanteil von 33 Prozent, das entspricht einer Menge von 58,1 Millionen Litern, war Sonnenblumenöl das zweitbeliebteste Speiseöl in Deutschland. Auf Platz drei folgt Olivenöl, mit einem Verkauf von 30,8 Millionen Litern beziehungsweise einem Marktanteil von 17,5 Prozent. Olivenöl hat eine weniger gute Zusammensetzung als Rapsöl. Die Stiftung Warentest hat einige weitverbreitete Rapsöl-Erzeugnisse bereits ausgiebig getestet. www.ellviva.de hat die Testergebnisse zusammengefasst. Redaktion: Patrick Jiranek und Sven-David Müller, MSc., Ratgeberportal ellviva.

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