Rapsöl unangefochten die Nummer 1

Insgesamt 74,4 Mio. Liter* Rapsöl fanden 2012 ihren Weg in die Einkaufswagen privater Haushalte. Damit ist das Pflanzenöl aus Rapssaat mit einem Marktanteil von 38,7 Prozent deutlicher Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala. Auf Position zwei folgt Sonnenblumenöl mit 31,0 Prozent. Dies entspricht einer Menge von 59,7 Mio. Litern. Auf dem dritten Platz liegt Olivenöl mit einem Marktanteil von 17,9 Prozent (34,4 Mio. Liter). Insgesamt konsumierten die deutschen Verbraucher 192,3 Mio. Liter Speiseöl.

Erhältlich ist Rapsöl in zwei verschiedenen Varianten. Welche zum Zuge kommt, hängt vom eigenen Geschmack und der Frage ab, was zubereitet werden soll. Rund 89 Prozent des eingekauften Rapsöls sind so genannte Raffinate. Raffiniertes Rapsöl ist geschmacks- und geruchsneutral und lässt dem Aroma der frischen Zutaten den Vortritt. Der hellgelbe Alleskönner ist hitzestabil bis 180 °C und absolviert alle Küchendisziplinen mit Bravour: Kochen, Backen, Dünsten, Braten und Frittieren.

Favoriten für Salate sind kaltgepresste Rapsöle mit einem Marktanteil von circa 11 Prozent. Sie sind die Spezialisten für die kalte Küche und verfeinern mit ihrem Nussgeschmack Dips, Pestos, Majonäsen und Salatdressings.

Auf die Fettsäuren kommt es an

In Anspruch nehmen kann Rapsöl die Empfehlungen unabhängiger Organisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE). Sie haben ihre Ursache in der speziellen Zusammensetzung von Rapsöl.

So verfügt Rapsöl über einen hohen Gehalt Omega-3-Fettsäuren in Form der alpha-Linolensäure. Diese mehrfach ungesättigte Fettsäure ist nicht nur lebensnotwendig, da der Körper sie nicht selbst produzieren kann, sondern alpha-Linolensäure trägt auch dazu bei, einen normalen Blutcholesterinspiegel aufrechtzuerhalten.

Darüber hinaus weist Rapsöl einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren auf. Sie tragen ebenfalls zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutcholesterinspiegels bei, wenn sie gesättigte Fettsäuren in der Ernährung ersetzen.

(* Quelle: AMI-Analyse auf Basis GfK-Haushaltspanel)

Wurstsortiment mit Omega-3-Fettsäuren

In Deutschland wird zu wenig Fisch gegessen – das belegen viele Studien jedes Jahr erneut. Eine folgenreiche Entwicklung, denn insbesondere die hochwertigen und gesunden Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA kommen hauptsächlich in fettreichen Meeresfischen vor. Beide Fettsäuren müssen dem menschlichen Körper zwingend über die Nahrungsaufnahme zugeführt werden, da er diese nicht selbst herstellen kann. In Zusammenarbeit mit EDEKA ist es dem Fraunhofer Institut IVV jetzt erstmals gelungen, ein neues Verfahren zu entwickeln, das die Anreicherung von Wurstprodukten mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren ermöglicht. So können die Fettsäuren zukünftig statt nur über Fisch auch über den Verzehr von Wurst aufgenommen werden. Die innovative Produktreihe wird in den EDEKA-eigenen Fleischwerken produziert und ist ab sofort in Aufschnitt- und Wurstvariationen exklusiv in allen EDEKA Märkten erhältlich.

Ein aktuelles Thema: Unterversorgung mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren

Laut DGE Ernährungsbericht 2012 essen Erwachsene deutlich weniger Fisch als empfohlen: Frauen unterschreiten mit 105 g die empfohlene Wochenmenge von 150 g bis 220 g um ein weites. Männer mit einem durchschnittlichen Konsum von 133 g und Jugendliche mit ca. 40 g ebenfalls. Bislang konnten die besonders wertvollen DHA- und EPA-Fettsäuren jedoch hauptsächlich über den Verzehr von fettreichem Fisch wie z.B. Makrele, Hering oder Lachs aufgenommen werden – weshalb von einer Unterversorgung mit den wichtigen Fettsäuren ausgegangen werden kann. Die Omega-3-Fettsäuren DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure) sind essentielle, lebensnotwendige Stoffe, die vom Körper nicht selbst hergestellt werden können und deshalb mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie gelten als äußerst gesund: Bei einer Aufnahme von 250 mg pro Tag tragen DHA/EPA im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung sowie einer gesunden Lebensweise zu einer normalen Herzfunktion bei.

Ein echter Erfolg: EDEKA und Fraunhofer entwickeln Wurst mit Omega-3-Fettsäuren

Gemeinsam mit EDEKA hat das Fraunhofer Institut IVV in München ein neues Verfahren entwickelt, das es erstmals ermöglicht, Wurstprodukte mit den wertvollen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA anzureichern. “Mit der neuen Omega-3-Wurst bringt EDEKA eine echte Innovation auf den Markt”, so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA Zentrale. Für die neue Produktreihe werden aus dem Ausgangsmaterial Fischöl die langkettigen DHA- und EPA-Fettsäuren herausgefiltert und daraus ein sogenanntes Ethylester hergestellt. In diesem Ethylester liegt der Anteil an mehrfach ungesättigten DHA- und EPA-Fettsäuren bei über 90 Prozent – verglichen mit nur 30 Prozent im Ausgangsprodukt Fischöl. Der Ethylester wird mit Rapsöl, Wasser und Pflanzenprotein zu einer Emulsion verarbeitet und in die Wurst eingearbeitet. “Die Herausforderung lag insbesondere darin, die Omega-3-Fettsäuren vor Oxidation durch Luftsauerstoff zu schützen, damit verhindert wird, dass ein unangenehmer Fischgeruch entsteht”, erklärt Peter Eisner, Leiter Verfahrensentwicklung Lebensmittel beim Fraunhofer Institut IVV.

Ab sofort zu kaufen: EDEKA bringt neue Omega-3-Wurst exklusiv in die Kühlregale

Mit der neuen Omega-3-Produktreihe serviert EDEKA beliebte Wurst- und Aufschnitt-Klassiker und bietet Verbrauchern eine neue Möglichkeit, ihren Körper mit den besonders hochwertigen Omega-3-Fettsäuren zu versorgen. In den EDEKA-Märkten können Konsumenten zwischen den geschmackvollen Aufschnitt-Sorten Lyoner, Paprika-Lyoner, Bierschinken, Bayerischer Leberkäse in dünnen Scheiben sowie Gourmet-Trio wählen. Ergänzt wird das Sortiment durch die Convenience-Artikel Wiener, Münchner Weißwurst, Bratwurst und Bayerischer Leberkäse (dicke Scheiben). “Die neuen Omega-3-Produkte unterstreichen die Ernährungs- und Genusskompetenz von EDEKA. Gleichzeitig zeigt die Kooperation mit dem Fraunhofer Institut IVV, dass EDEKA ein wichtiger Innovationstreiber im deutschen Lebensmittelhandel ist”, so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA Zentrale. Produziert werden die Omega-3-Wurstneuheiten in den EDEKA-eigenen Fleischwerken.

Gemeinsamer Genuss beim Essen ist Trumpf

PARSHIP Umfrage zeigt, welche Essgewohnheiten ankommen: Gemeinsamer Genuss beim Essen ist Trumpf, Veganer und Fast-Food-Junkies haben schlechte Chancen bei der Partnersuche.

Deutsche Singles halten nichts von strengem Kalorienzählen und Schlemm-Verbot: 38 Prozent würden bei einem künftigen Partner gern ein paar Kilos mehr in Kauf nehmen, anstatt auf leckeres Essen zu zweit verzichten zu müssen. Dies hat eine aktuelle Umfrage von PARSHIP (www.parship.de), Europas führender Online-Partneragentur, zum “Internationalen Anti-Diät-Tag” am 6. Mai unter rund 2.500 Singles ergeben. Demnach kommt für jeden Dritten eine Beziehung zu einer Frau oder einem Mann auf Dauer-Diät gar nicht erst in Frage. Besonders Frauen schauen ihrem Mr. Right nicht so genau auf Teller und Hüften – möchten aber auch selbst ohne Reue zuschlagen können (38 Prozent). Gerade für sie könnte es allerdings schwer werden: Fast jeder dritte Mann wünscht sich eine schlanke Partnerin und würde seine Liebste dafür im Zweifel auch auf Diät setzen.

Nur Gemüse oder nur Burger?

Komplizierte Einschränkungen oder einseitige Vorlieben beim Essen erschweren die Partnersuche, wie die Umfrage zeigt. Am wenigsten können sich Männer dabei für eine Beziehung zu einer Veganerin erwärmen (32 Prozent). Für den Großteil der Frauen ist hingegen ein Burger-mit-Pommes-Gourmet an ihrer Seite die unappetitlichste Vorstellung (40 Prozent). Immerhin knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer zeigt sich tolerant und stellt keine Essens-Vorliebe an den Pranger.

Das mögen deutsche Singles auf dem eigenen Teller

Die Befragten selbst stufen sich vorrangig als “Allesesser” ein (Männer: 55 Prozent, Frauen: 39 Prozent) oder legen Wert auf gesunde Bio-Lebensmittel (Männer: 27 Prozent, Frauen: 48 Prozent). Übrigens: Ganz von der Hand weisen lässt sich das Klischee des Steak-liebenden Mannes nicht. Zehn Prozent bekennen sich als “Fleischesser durch und durch”, bei den Frauen sind es nur magere zwei Prozent.

Das Ranking im Überblick

Frage: Die Ernährung spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle im Leben – und damit unweigerlich auch im Alltag des Partners. Welche(r) Ernährungstyp(en) wäre(n) für Sie als potenzieller Partner inakzeptabel? Sie können bis zu drei Typen auswählen.

– Fast-Food-Junkie (Gesamt 35 %, Männer 28 %, Frauen 40 %)
– Dauer-Diät-Halter (Gesamt 33 %, Männer 28 %, Frauen 37 %)
– Veganer (Gesamt 31 %, Männer 32 %, Frauen 30 %)
– “Allesesser” (Gesamt 14 %, Männer 17 %, Frauen 12 %)
– “Eingefleischte” Fleischesser (Gesamt 12 %, Männer 11 %, Frauen
12 %)
– Bio-Qualität-Verfechter (Gesamt 11 %, Männer 11 %, Frauen 11 %)
– Vegetarier (Gesamt 11 %, Männer 12 %, Frauen 10 %)
– Keine, ich bin tolerant und für alles offen (Gesamt 29 %, Männer
31 %, Frauen 27 %)

n= 2.739 Singles

Über die Studie

Für die Studie hat PARSHIP 2.739 weibliche und männliche Singles zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Online-Erhebung fand im April 2013 statt.

Brauereien in Deutschland

1339 Brauereien haben 2012 in Deutschland über 5000 verschiedene Biersorten hergestellt. Mit 622 Brauereien beherbergt Bayern mit Abstand die meisten Betriebe. Es folgen Baden-Württemberg (185 Brauereien) und Nordrhein-Westfalen (138 Brauereien). Die Anzahl der Brauereien ist in den vergangenen fünf Jahren sogar leicht gestiegen: Seit 2008 sind elf neue Brauereien dazugekommen. Im selben Zeitraum ist der Bierkonsum der Verbraucher in Deutschland jedoch zurückgegangen. Trank im Schnitt jeder Deutsche im Jahr 2008 noch über 111 Liter Bier im Jahr, waren es 2012 noch rund 105 Liter.

Deutsches Bier wird seit fast 500 Jahren nach dem weltweit bekannten Reinheitsgebot hergestellt, das der bayerische Herzog Heinrich IV. am 23. April 1516 in Ingolstadt erlassen hatte. An diesem Tag feiern deshalb Brauereien alljährlich auch den „Tag des Bieres“.

Coca-Cola startet Online-Magazin “Journey”

Coca-Cola Deutschland hat ein eigenes Online-Magazin unter dem Namen “Journey” (www.coca-cola-deutschland.de) gestartet. Das Online-Magazin, das auf Deutsch produziert wird, ersetzt die bisherige Corporate Website. Vorbild ist die Ende 2012 neu gestaltete Homepage der The Coca-Cola Company, Atlanta. Deutschland ist das erste Land, das “Journey” nach den USA weiterführt. Weitere Länder sollen folgen.

Konzept und Inhalte

Das neue Magazin umfasst die Rubriken Unternehmen, Marken, Gesellschaft, Entertainment, Happiness und Mythos. Unabhängige Experten steuern als Gastautoren Meinungsbeiträge bei. Von einem Autorenteam speziell für Deutschland geschriebene Artikel und Serien runden das Konzept ab.

Zu den wiederkehrenden Elementen gehören etwa das “Blogoskop”, eine Serie, bei der sich alles um Blogs aus den Themenfeldern Lifestyle, Sport und digitale Entwicklungen dreht. Bei “7 Fragen zur Lebensfreude” erzählen Prominente und Menschen aus dem täglichen Leben, was sie optimistisch stimmt. Das Portal bietet aber auch Vertrautes von der bisherigen Corporate Website. Informationen zu Karrieremöglichkeiten bei Coca-Cola werden ebenso zu finden sein wie der Newsroom für Journalistinnen und Journalisten mit Produktinformationen, Fakten zu Unternehmens- und Markenaktivitäten sowie Bilder, Videos und Audiobeiträge.

“Die Inhalte von “Journey” sind unterhaltsam, informativ und diskutierbar”, so Patrick Kammerer, Director Public Affairs and Communications bei Coca-Cola Deutschland. “Wir möchten die Nutzer inspirieren, mit uns und untereinander zu diskutieren und die Themen in den sozialen Medien zu teilen.”

“Journey” gibt den Nutzern eine schnelle Orientierung durch Hinweise auf die am meisten gelesenen und diskutierten Artikel. Kommentar- und Share-Funktionen ermöglichen es, die Beiträge in sozialen Netzwerken unkompliziert weiterzuleiten. Des Weiteren bündelt Journey die Social Media-Aktivitäten der verschiedenen Marken des Hauses Coca-Cola auf einer Plattform.

Vorreiter in digitaler Kommunikation

Die The Coca-Cola Company startete “Journey” im November letzten Jahres http://www.coca-colacompany.com) und verzeichnete innerhalb weniger Monate mehrere Millionen Besucher auf der neuen Seite. Coca-Cola Deutschland hatte im Februar 2010 als erstes Unternehmen in Deutschland seinen Pressebereich durch einen Social Media Newsroom ersetzt und dafür den Econ-Award erhalten.

Bundesbürger wünschen sich im Restaurant Trinkwasser aus der Leitung

Ob als begleitendes Getränk zum Kaffee oder zum Wein oder einfach nur, um den ersten großen Durst zu stillen – ein Glas kühles Trinkwasser aus der Leitung ist ein erfrischender Genuss. Auf den Getränkekarten der Restaurants ist das Trinkwasser bisher nur selten vertreten, doch sollten die Gäste sich nicht scheuen, immer öfter danach zu fragen. Denn mit einer solchen Bitte stehen sie keineswegs alleine da, wie eine TNS Emnid-Umfrage im Auftrag des Forum Trinkwasser unter mehr als 1.000 Bundesbürgern herausfand. Demnach wünscht sich die Mehrheit einen solchen Service: 76 Prozent fänden das Angebot von Trinkwasser im Restaurant sehr gut und sähen dies als sympathischen Service. Auch für die Gastronomie verspricht dieses Angebot einerseits Imagegewinn durch den zusätzlichen Service und hilft andererseits, Kunden zu binden.

Ein Grund, um wiederzukommen

Geht dieser Wunsch zulasten des Restaurants? Die Befürchtung der Gastronomen: Wer Wasser aus dem Hahn bestellt, konsumiert gleichzeitig weniger andere Getränke. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Umfrage: Die große Mehrheit (76 Prozent) würde nicht weniger andere Getränke konsumieren, wenn ihnen Trinkwasser angeboten wird. Warum also nicht Trinkwasser wie ein Korb Brot vor dem Essen zu einer Selbstverständlichkeit machen? Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) wäre ein kostenfreier Trinkwasserservice sogar sicher beziehungsweise vielleicht ein Grund, das Restaurant öfter zu besuchen.

Zum vernünftigen Preis

Trinkwasser kostenlos anbieten? Dann wäre der Gastronom gezwungen, diesen Service an anderer Stelle auf die Preise aufzuschlagen. “Zum einen ist das Wasser aus der Leitung nicht kostenfrei, zum anderen stellen die Anschaffung zusätzlicher Karaffen, deren Reinigung und der Serviceaufwand Kostenfaktoren dar”, meint Dr. Helmut Eiteneyer, Vorsitzender des Forum Trinkwasser. “Deshalb plädieren wir für einen Beitrag in vernünftigem Maße für eine Karaffe Trinkwasser.” Die Umfrage zeigt: 39 Prozent der Befragten wären zwar bereit, 50 Cent bis einen Euro pro Liter für Trinkwasser aus der Leitung zu zahlen. 52 Prozent hingegen hätten es lieber gratis. “Um möglichen Einwänden vorzubeugen, sollte das Angebot auch in der Getränkekarte oder einer Information ausgewiesen sein und das Servicepersonal die Begründung parat haben”, so Eiteneyer weiter. “Die Gäste werden den Trinkwasserservice zu schätzen wissen und das Restaurant kann Sympathien gewinnen.”

Die Bar des Jahres

Großer Erfolg für die Jimmy´s Bar im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt. Nachdem man dort bereits im vergangenen Jahr den 60.Geburtstag feiern konnte, wurde die Bar jetzt mit dem “Glenfiddich Award für Barkultur 2012″ ausgezeichnet und damit zur Bar des Jahres 2012 gewählt. Für die Jury war vor allem wichtig “eine Kehrtwende zurück zu den Basics der Barkultur” verankert zu wissen. So überzeugten vor allem die Philosophie und die Charakterfestigkeit des Jimmy’s und natürlich, dass dort seit Jahren sowohl Bar- als auch Trinkkultur auf hohem und beständigem Niveau zelebriert wird. Der Award, eine der begehrtesten Auszeichnungen der Bar Szene, wird jährlich verliehen. Für ihn waren nach einer Ausscheidungsrunde zehn weitere Bars in Deutschland nominiert.

“Jimmy´s” ist längst ein Klassiker der deutschen Barszene und Barchef Andrès Amador verkörpert Barkultur in Persona. Mit seinem sicheren Gefühl für höchste Ansprüche hat er die Bar in 37 Jahren weit über europäische Grenzen hinaus bekannt gemacht. “Diese Bar”, so Amador, “ist ein Platz für stilvolle Entspannung, und die Gäste sollen ihren Aufenthalt als ein Ereignis wahrnehmen.”

Das Interieur der Bar ist zeitlos, und das Ambiente wird von gemütlichen Ledersesseln und gekalkter Eiche bestimmt. Das Team kennt die Vorlieben der Stammgäste aus dem Effeff. Mehr als 40 Prozent der gemixten Cocktails stehen nicht auf der Karte, denn sie werden individuell auf den Geschmack der Gäste zugeschnitten. Und auch manche Spirituosenrarität wird dort auf Empfehlung angeboten. Die Bar unweit der Frankfurter Messe taugt nicht als Sammelbecken für trendsüchtiges Partyvolk, das nach einer Saison zur nächsten Adresse weiterzieht. “Das Jimmy`s ist ein Ort”, so Amador, “der anders ist, als alle anderen.” Kurz: Eine Bar mit Charakter.

Für den “Glenfiddich Award für Barkultur 2012″ wurden neben dem Preisträger folgende Bars nominiert: DaCaio, Hamburg; Ellington, Düsseldorf; Goldene Bar, München; Harry’s New York Bar, Frankfurt; Roomers, Frankfurt; Schuhmann’s, München; Spirits, Köln; The Curtain Club, Berlin; Twist Bar, Dresden.

Stärkere Fleischkontrollen

Der Halal-Tiefkühlfleischspezialist Mekkafood (www.mekkafood.com) begrüßt, anlässlich des aktuellen Pferdefleischskandals, die Beantragung einer parteiübergreifenden Dringlichkeitsdebatte in den Niederlanden und wünscht sich ein entsprechendes Handeln auch von der deutschen Politik. “Die Diskussion ist längst überfällig. Allerdings darf dies nur ein erster Schritt sein, der schnell zu transparenten Ergebnissen und vor allem Gesetzen führen muss”, kommentiert Mekkafood Geschäftsführer Wouter van Eeuwijk die Geschehnisse.

Zudem erneuert Mekkafood seine Forderung nach internationalen Standards bei der Fleischproduktion: “Das Europäische Parlament muss endlich konsequent handeln: Es reicht nicht, stets nur zu reagieren und Rückrufaktionen ins Leben zu rufen. Nun gilt es selbst aktiv zur werden und Probleme zu lösen. In einem globalisierten Lebensmittel- und einheitlichem, grenzfreien EU-Binnenmarkt nützen nationale Gesetzgebungen wenig. Wir brauchen endlich bindende Qualitätsgrundlagen sowie Strafkataloge”, so Eeuwijk.

Mekkafood erhielt zu keinem Zeitpunkt Fleischlieferungen von einem der aktuell unter Verdacht stehenden Betriebe und ist somit nicht von der aktuellen Rückrufaktion betroffen. “Entgegen zu manch anderem versprechen wir nicht nur, sondern garantieren die 100-prozentige Reinheit unserer Produkte, die ausschließlich aus Rind-, Lamm- und Geflügelfleisch bestehen”, erklärt Eeuwijk.

Mekkafood garantiert dabei laborgeprüfte Standards, die weit über aktuelle Gesetzgebungen hinausgehen: “Unsere Qualitätskontrollen gehen aufgrund der Halal-Produktion über Bio-Richtlinien hinaus. Zudem wird unser Fleisch regelmäßig durch unabhängige Kontrolleure zertifiziert und ist somit frei von Pferdefleisch.”, so Eeuwijk. Dies bestätigte vor kurzem auch das Dr. Berns-Laboratorium (www.drberns.de) nach Probentests bei Mekkafood.

Servicestudie Weinhändler

Ein Glas Rotwein für den Feierabend oder ein edler Tropfen zum selbstgekochten Drei-Gänge-Menü – Weinhandlungen versprechen ihren Kunden ein breites Angebot und eine individuelle Beratung. Doch wie kompetent und freundlich beraten die Händler tatsächlich und wie vielfältig ist ihr Sortiment? Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte sieben überregionale Weinhandels-Filialisten im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv.

Die Serviceleistung der Weinhandlungen fiel insgesamt gut aus. Zu den Stärken der Branche zählten freundliche und motivierte Mitarbeiter, die sich Zeit für ihre Kunden nahmen. Allerdings waren die Beratungen nicht immer individuell und kompetent genug. Jeder dritte Verkäufer fragte zum Beispiel nicht nach Preisvorstellungen. Genauso oft wurde nur ein Wein empfohlen, und der Berater nannte keine Alternativen. Die Weinempfehlung kostenlos zu probieren, wurde noch nicht einmal der Hälfte der Testkunden aktiv angeboten. “Zum Teil erwiesen sich auch die Fachkenntnisse des Personals als schwach”, ergänzt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts. “Fragen zum Korkgeschmack bereiteten manchmal Schwierigkeiten. Auch die gesetzlichen Anforderungen an Bioweine waren nicht jedem Verkäufer geläufig.”

Einen Pluspunkt der Branche stellte dagegen das Weinsortiment dar. “Die meisten Filialen boten eine üppige Auswahl an Weinen unterschiedlichster Rebsorten und aus verschiedenen Regionen. Auch Weinzubehör wie Korkenzieher, Gläser oder Bücher gehörten meistens zum Sortiment”, so Serviceexpertin Möller. Darüber hinaus überzeugten die Fachhändler mit ansprechend gestalteten Filialen und einer angenehmen Atmosphäre.

Als Testsieger und damit “Bester Weinhändler 2013″ ging Barrique aus der Untersuchung hervor. In den Filialen gab es eine große Auswahl an Weinen und Zubehör wie Gläser und Karaffen. Die Mitarbeiter waren besonders motiviert und hilfsbereit. Den zweiten Rang belegte Rindchen’s Weinkontor mit einer sehr guten Serviceleistung, ausführlicher Beratung und Zusatzangeboten wie Weinseminaren. Mövenpick Weinkeller wurde Dritter. Ansprechend gestaltete Filialen und freundliche Mitarbeiter überzeugten ebenso wie ein breites Weinangebot.

Jedes der sieben Unternehmen wurde zehnmal von Testern in verschiedenen Städten und Filialen verdeckt besucht, somit flossen 70 Servicekontakte in die Analyse ein. Die Studie erfasste unter anderem das Erscheinungsbild der Weinhandlungen, die Öffnungszeiten, das Angebot sowie die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter.

Königliches Gemüse bei Mercure

Knackig frisch und gesund geht es in die neue Spargelsaison: Ob klassisch mit Schnitzel, Pommes und Sauce hollandaise, innovativ mit Lachsforelle und Orangen- Basilikumpesto oder exotisch mit Zanderfilet, Flusskrebsen und Grapefruitsalat. Mit diesen Rezeptvariationen bietet die Marke Mercure seinen Gästen ein einzigartiges Erlebnis, das lokale Spezialitäten mit erfrischender Vielfalt verbindet. Der Erfolg spricht für sich: Im letzten Jahr bereiteten die Köche von Mercure ganze 4.000 Kilo Spargel zu.

Die passenden Weine runden die Spargelgerichte jeweils kulinarisch ab. Mercure bietet seit mittlerweile 30 Jahren die Weinkarte der Grands Vins Mercure an. Diese exklusive Auswahl regionaler Spitzenweine ist ein Identitätsmerkmal der Marke geworden und genießt die Anerkennung der gesamten Weinbranche. Der besondere Vorteil für die Mitglieder des Accor eigenen Kundenbindungsprogamms Le Club Accorhotels ist, dass sie zu jedem Gericht ein kostenfreies Glas passenden Grands Vins Mercure erhalten.

Einzigartiges Restaurationskonzept

“Wir freuen uns jedes Jahr wieder auf die Spargelsaison, die optimal zu unserer Marke Mercure passt. Die Verbindung zwischen hochwertigen lokalen Produkten mit neuen Nuancen der internationalen Küche macht uns zu einer einzigartigen “glokalen” Marke, die Ihren Gästen erfrischende Vielfalt mit lokaler Verwurzelung bietet”, so Volkmar Pfaff, Geschäftsführer Accor Hospitality Germany GmbH und Senior Vice President Mercure & MGallery Central Europe. Die Mercure Speisekarten überzeugen mit regionaltypischen Spezialitäten, ergänzt durch korrespondierende Weinempfehlungen aus der Grands Vins-Selektion. Unter dem Motto “regional, frisch, bodenständig” werden täglich neue Rezepte kreiert, die dem Gast eine kulinarische Abwechslung, Genuss und Qualität bieten. Mercure gibt – als leidenschaftlicher Gastgeber mit Verpflichtung zu höchster Qualität – mit dem Slogan “the best place to eat” ein Versprechen ab, das jedes Haus deutschlandweit erfüllt.

Die Mercure Spargelaktion läuft vom 22. April bis zum 20. Mai 2013.